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Zukunftsfähigkeit angesichts des Klimawandels

Ein Gastbeitrag von Barbara Leube

Klimawandel und Umweltzerstörung sind eine immense, vielleicht die größte aktuelle Herausforderung für die Menschheit. Sie bedrohen Gottes Schöpfung ebenso wie individuelle Menschen oder auch ganze Völker.

Dass sie in den aktuellen Nachrichten zurückgegangen sind, heißt leider nicht, dass sie Pause machen: Immer mehr so genannte „planetare Belastbarkeitsgrenzen“ werden überschritten. 2025 die siebte von insgesamt neun! Nach Klimawandel, Verschmutzung mit Chemikalien, Artensterben, Störung der geochemischen Kreisläufe für Stickstoff und Phosphor, Land- und Süßwasserübernutzung hat nun auch die Ozeanversauerung den sicheren Handlungsbereich für die Menschheit verlassen. Im sicheren Bereich befinden sich jetzt für den planetaren Rahmen nur noch die Aerosolbelastung und der Ozonabbau.

Wir wissen alle, dass es so nicht weitergehen kann und verdrängen es dennoch. Immer wieder haben auch Kirchen und christliche Gemeinschaften ihre Stimme gegen diese Zerstörung erhoben. Hat sich auch hier inzwischen Resignation ausgebreitet?

So paradox es klingt, bietet die Umweltkrise auch eine Chance: Wir müssen unser Verhalten verändern und dabei Wege finden, wie auch im menschlichen Zusammenleben vieles besser werden kann. Wir können wieder entdecken, dass menschlicher Zusammenhalt und unsere Beziehungen untereinander letztlich mehr zählen als das endlose Anhäufen toter Besitztümer.

In der SELK ging es immer viel um Beziehungen. Man kennt sich untereinander und ehrenamtliche Hilfe wird großgeschrieben. Da müsste doch auch in Sachen Klima- und Umweltschutz noch mehr möglich sein, denke ich mir oft. Allein Photovoltaik auf den Kirchen- und Gemeindehausdächern ist sicher noch nicht ausgereizt, um nur eines von vielen Beispielen zu nennen. Hier in Düsseldorf gibt es sie bereits, aber weitere Gemeinden, die sich eine PV-Anlage wünschen, habe ich bisher noch nicht finden können.

Das wäre gemeinschaftlich im Team vermutlich einfacher. Hast du/Haben Sie Lust, mitten in der SELK eine neue Initiative zu mehr Umweltschutz zu versuchen? Damit wir einen zukunftsfähigen Aufbruch finden, das Vertraute – unsere wunderschöne Natur mit all ihren Gaben, die wir im Gottesdienst so gerne besingen – möglichst gut zu bewahren? Dann würde ich mich über eine Kontaktaufnahme unter bm.leube@t-online.de sehr freuen.

Beitragsbild erstellt von der Redaktion erstellt unter Verwendung der Grafik https://commons.wikimedia.org/wiki/File:PBs2023-de.svg von DeWikiMan nach Richardson e.a. 2023.

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