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​​​​​​​Was ist Aufbruch SELK e.V.? – Einladung zum offenen Zoom-Gespräch

In den vergangenen Monaten haben uns viele Fragen zu Aufbruch SELK e.V. erreicht: Was ist das für ein Verein? Wer sind die Mitglieder? Wofür engagieren wir uns? Was möchten wir in unserer Kirche bewegen? Und wie versteht sich Aufbruch SELK innerhalb der SELK?

Um diese Fragen und viele andere zu beantworten, laden wir herzlich zu einem offenen digitalen Gesprächsabend ein, und zwar am

Mittwoch, 13. Mai 2026, 18:00 Uhr per Zoom

Mitglieder des Vorstands von Aufbruch SELK e.V. stellen den Verein vor, erzählen von seiner Entstehung, seinen Anliegen und aktuellen Projekten und beantworten Fragen rund um unsere Arbeit.

Der Abend ist in zwei Teile gegliedert, im ersten Teil bis ca. 18.45 Uhr wird der Zoom-Raum auch via YouTube livegestreamt, im zweiten Teil von 18.45 bis 19.30 Uhr beenden wir den Livestream und laden zur offenen Fragerunde für alle Teilnehmenden im Zoom-Raum ein. Hier soll Raum sein für direkte Nachfragen, Austausch und persönliche Gespräche.

Wir wünschen uns einen freundlichen, transparenten und geschwisterlichen Abend — für Interessierte, Unterstützende, Kritische und Neugierige gleichermaßen. Aufbruch SELK versteht sich als Initiative von Menschen mitten aus unserer Kirche, die sich für eine offene, dialogfähige und am Evangelium Jesu Christi orientierte Zukunft der SELK engagieren.

Wer im Zoomraum dabei sein möchte, sendet bitte eine E-Mail an michael.sommer@aufbruch-selk.de. Der Zugangslink wird am Vortag der Veranstaltung per E-Mail verschickt.

Wer den ersten Teil der Veranstaltung im Livestream verfolgen möchte, tut dies via: https://youtube.com/live/8MSsCxENtr0. Natürlich haben wir ein Auge auf den Chat und beantworten auch Fragen und gehen auf Kommentare ein, die hier gepostet werden.

Aufbruch SELK e.V.
06.05.2026
(ms)

Beitragsbild erstellt von der Redaktion mit Hilfe der KI ChatGPT.

3 Kommentare zu „​​​​​​​Was ist Aufbruch SELK e.V.? – Einladung zum offenen Zoom-Gespräch“

  1. „Aufbruch SELK“ betont immer wieder die Bindung an das Evangelium. Allein in der drolligen Grafik zum obigen Beitrag geschieht dies zweimal, einmal ausdrücklich mit dem Hinweis: „Jesus Christus – unser Maßstab“. Das ist gut so, denn das Evangelium von Jesus Christus ist ja die zentrale Botschaft der Heiligen Schrift und der christlichen Verkündigung. Bereits der Apostel Petrus bezeugte: „In keinem andern ist das Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“ (Apostelgeschichte 4,12) Der himmlische Vater hat dem Gottessohn alle Macht im Himmel und auf Erden übertragen, und ausschließlich in seiner Hand liegt auch die Zukunft der christlichen Kirche. Bei den Verlautbarungen von „Aufbruch SELK“ entsteht zuweilen der Eindruck, dass in der Kirche die Macht eher bei einer demokratisch orientierten „Basis“ liegen solle als bei kirchenleitenden Männern, denen Gott das Hirtenamt anvertraut hat. Hier besteht Klärungsbedarf: Es geht gar nicht um die Macht der einen oder anderen „Seite“ (wobei eine gedankliche Aufspaltung in „Seiten“ schon an sich problematisch ist), sondern allein um Christi Macht. Wir nennen ihn ja bewusst unsern Herrn. „Kirche lebt, wenn wir uns bewegen“ heißt es in der Beitragsgrafik. Ja – aber nur, wenn wir uns hinter unserm Herr herbewegen, wenn wir ihm also im Glauben und Gehorsam nachfolgen und auch in der kirchlichen Gemeinschaft immer zuerst und ernsthaft fragen: Was will der Herr, was hat er uns in seinem Wort durch seine Apostel offenbart?
    Matthias Krieser

    1. Sehr geehrter Herr Krieser,
      vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir freuen uns über mehrere Ihrer Gedanken. Zum einen finden wir es schön, dass Sie unser Beitragsbild „drollig“ finden. Zum anderen sind wir uns absolut einig, dass es uns in der Kirche nicht um Macht geht, sondern darum, wie wir das Evangelium Jesu Christi im Hier und Jetzt verkündigen können. Deshalb freuen wir uns über jede und jeden, die an seiner Kirche mitbaut, ob nun mit oder ohne Theologiestudium, Ordination oder Talar. Sie bestimmt auch.
      Herzliche Grüße
      Michael Sommer

  2. Sehr geehrter Herr Krieser,
    Was Sie sagen, stimmt uneingeschränkt: Christus ist das Haupt der Kirche! So wie Sie es formulieren und wie es andere uns gegenüber auch immer wieder so stark betonen, entsteht bisweilen der Eindruck, dass diese Macht über die Kirche ganz unmittelbar an ein paar „Kirchenmänner“ als Stellvertreter Christi übergegangen ist.
    Dieses Bild von Kirche haben wir als Lutheraner aber glücklicherweise schon mit der Reformation hinter uns gelassen. Schon die Apostel Jakobus und Johannes wurden mit ihrem Anspruch auf Vorherrschaft und Macht im Reich Gottes von Jesus selbst auf ihre Plätze verwiesen (Mk 10, 35-45).
    Wir sind ganz im Gegenteil davon überzeugt, dass nicht nur ein paar leitende „Kirchenmänner“ für die Zukunft und das Wachstum der Kirche zuständig sind, sondern dass verbunden mit dem Haupt Christus alle Gläubigen gemeinsam als Glieder am Leib Christi einen lebensfähigen Organismus bilden. Dazu gehören neben den „kirchenleitenden Männern“ und allen anderen Mitchristen in der SELK auch wir Menschen von Aufbruch SELK, die sich für mehr Offenheit und Vielfalt in unserer Kirche einsetzen. Wir sehen uns mit diesem Bild von Kirche auch in völliger Übereinstimmung mit dem lutherischen Verständnis vom allgemeinen Priestertum aller Gläubigen.
    Wir schließen uns daher uneingeschränkt ihrer Einschätzung an, dass man die Kirche weder gedanklich noch tatsächlich in verschiedene Lager spalten sollte (1 Kor 1,10-13). Das soll dann aber auch all denen gesagt sein, die andere Menschen mit einer unterschiedlichen Meinung aus der Kirche herausdrängen wollen und nur ihre Meinung gelten lassen. Denn es gilt ja, was Paulus seinem Schüler Timotheus mit auf den Weg gibt: „Die Unterweisung in der Lehre unseres Glaubens hat nur ein Ziel: die Liebe, die aus einem reinen Herzen, einem guten Gewissen und einem ungeheuchelten Glauben kommt.“ (1 Tim 1, 5). Lassen Sie uns gemeinsam dieses Ziel in der Nachfolge Christi verfolgen!
    Geschwisterliche Grüße,
    Thomas Krüger

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